Ist der Buchs doch noch zu retten?

Wer in seinem Garten konsequent auf den Einsatz von Chemie verzichten will, hat wahrscheinlich längst keinen Buchsbaum mehr. Aber Gartencenter und Ober-Gärtner wie Johann Lafer preisen noch immer den Buchs als "äußerst pflegeleicht und eine fantastische Pflanze zur Gartengestaltung" (Originalton Johann Lafer, September 2016).

Wer dagegen seinen Garten kennt, weiß es besser ...

Eine ganz hervorragende Beschreibung des Kampfes für die Rettung des Buchs haben wir bei Lilli Straub gefunden: click

Hier steht allerdings der Satz, den auch wir bisher  für richtig hielten:
"Während es gegen den Buchsbaumzünsler durchaus Maßnahmen gibt, die Wirkung zeigen, gibt es gegen die Buchsbaumpilz Erkrankungen keine wirksamen Mittel oder Maßnahmen, ganz egal was Hersteller chemischer Substanzen erzählen."
Bei unserem Besuch in den Jardins du Grand Courtoiseau lernten wir den dortigen Head Gardener Alexandre Calvel kennen. Und er wusste von seinen Erfolgen im Kampf gegen die Buchsbaum-Pilze zu berichten.
Sein Rezept: Spritzen mit einem Fungizid, das Tebuconazol enthält.
Das sind u.a. die frei erhältlichen Anti-Pilz-Mittel, die für Rosen eingesetzt werden, z.B. Rosen-Pilzfrei Baymat®.
Alexandre spritzt seine riesigen Buchspflanzungen zweimal im Frühjahr und zweimal im Herbst jeweils im Abstand von 14 Tagen.
Und er sagt, dass er den Kampf um die Erhaltung des Buchs gewonnen habe.


Habt Ihr ähnliche Erfahrungen ???

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